Archiv der Kategorie: Linktipps

Linktipps zum Wochenstart (4)

Top-Tipp:

The Road to 200 Million

Die New York Times illustriert in mehreren Grafiken das unglaubliche Wachstum von Facebook.

Weitere Tipps:

Journalismus in Zeiten der Wirtschaftskrise

9 mit Daten unterfütterte Thesen, warum die alten Verlags-Geschäftsmodelle nicht mehr funktionieren (Journalistik Journal).

Goodbye, Encarta. A cautionary tale for newspapers?

John Yemma vom Christian Science Monitor sieht Parallen zwischen der Microsoft Enzyklopädie Encarta, die gegen das kostenfreie Wikipedia nicht mehr konkurrieren konnte und dem alten Geschäftsmodell der Zeitungen, die im Netz ebenfalls gegenüber der Weisheit der Masse bestehen müssen.

Medienwandel: Den Auslöser und die Implikationen verstehen

Marcel Weiss von netzwertig argumentiert überzeugend, warum mediale Geschäftsmodelle nicht einfach unverändert von der analogen in die digitale Welt übertragen werden können. Interessantes steht auch in den Kommentaren.

Johnny Häusler: Bilanz re:publica 09

Co-Veranstalter Johnny Häusler erläutert im YouTube-Video, was auf dem Web2.0-Kongress gut und weniger gut gelaufen ist, und sieht manches in positiverem Licht als viele kritische Rezensenten.

Nerds: Weltretter mit Hornbrillen?

Mario Sixtus bricht im Elektrischen Reporter eine Lanze für Nerds oder – angesagter  – Geeks.

(P.S. Der Link stimmt und sollte von vornherein auf den Elektrischen Reporter verweisen, den ich im Kommentar versehentlich zunächst Sixtus/Lobo genannt habe – ich sollte wohl um 2 Uhr nachts keine Linktipps mehr schreiben…)

Linktipps zum Wochenstart (3)

Topp-Tipp:

One in 8 million: New York Characters in Sounds and Images

Ein fantastisches Beispiel dafür, mit welchen multimedialen Möglichkeiten Medien im Web spielen können. Mehr dazu bei Medienlese.

Weitere Tipps:

Farewell to the Tyranny of Reporters

Wie das Internet die Rolle von Journalisten verändert.

Newspapers’ decline is a sign of democracy’s health, not a symptom of its death

Ebenso radikal, wie richtig – auch hierzulande: Jammern nach staatlichen Hilfen wird das notwendige Umdenken nur hinauszögern. (gefunden via @MatthiasSchwenk)

rp09: Shift Happens … für Djure Meinen

Im Vorfeld der re:publica befragen die Blogpiloten digitale Vordenker und Webworker, was das diesjährige Motto ”shift happens“ für sie persönlich bedeutet. Diesmal Djure Meinen (50hz Werkstatt für Netzkommunikation), der beruflich und privat zwischen digitalen und analogen Welten wandelt:

Es gibt überhaupt keine Begriffswelt, mit der man jemanden Twitter erklären könnte, für den das Internet ein undurchdringlicher gefährlicher Dschungel ist, den er erschaudernd Richtung Spiegel Online, Banking Portal und E-Mail-Inbox durcheilt.

Welcher Promi folgt wem?

Die New York Times mit einer interessanten Landkarte der Promi-Twitterer (leider nicht interaktiv). Der dazugehörige Beitrag heißt The Celebrity Twitter Ecosystem.

Tracking The Online-Only Seattle P-I: Traffic Down 20 Percent

Der Seattle Post Intelligencer erscheint seit einer Woche nur noch online und hat 80 Prozent der Redakteure entlassen. Die erste Bilanz: Ein hoher Agenturanteil und 20 Prozent weniger Traffic.

Interneteinnahmen amerikanischer Zeitungen brechen ein

Soviel für die Annahme, geringe Online-Zuwächse  könnten hohe Printverluste zumindest mildern. ”Netzökonom“ Holger Schmidt mit ernüchternden US-Charts.

Linktipps zum Wochenstart (2)

Die Linktipps sind diesmal etwas zahlreicher ausgefallen, deshalb halte ich meine Kommentare etwas kürzer. Es war eine spannende Woche im Web!

Topp-Tipp:

Represent Helps New Yorkers Track Their Politicos

Für Mediashift ist der New York Times Dienst ”Represent“ die Zukunft des Journalismus. Das Tool kombiniert Informationen über lokale Abgeordnete und Texte über Bezirke und Straßenblocks mit ortsbasierten informationen.

Weitere Tipps:

Der  private Hörfunk in Großbritannien stirbt aus

Der britische Guardian mit einer Analyse, warum Unternehmen in Privatradios kaum noch Werbung schalten. Experten prophezieren, dass es in der britischen Audiolandschaft in 15 bis 20 Jahren nur noch die BBC und kleinere Webradios und Podcasts geben wird.

How the New York Times Saw the Web in 1995

Peter Kafka hat bei MediaMemo ein Interview der Internet-Vordenkerin Esther Dyson mit dem NYT-Verleger Arthur Sulzberger aus dem Jahr 1995 verlinkt. Manches liest sich visionär. Exzerpte im Blog.

Will Seattle Post-Intelligencer Be Profitable Online?

Ad Age hat durchgerechnet, unter welchen Umständen der Seattle P.I: als reine Online-Zeitung profitabel sein kann.

Soziale Netze befördern eine neue Lesekultur

Redakteur Marcus Schwarze beschreibt bei HAZ.de, wie Leser per Twitter und soziale Netzwerke ihren persönlichen Nachrichtenstrom organisieren. Sie setzen über ihre Netzwerke eigene Filter und überlassen die Nachrichtenauswahl nicht mehr den Verlagsportalen.

Kommentieren mal anders!

digital:next stellt die innovative Webanwendung tucent vor. Damit können Webportale Nutzerkommentare an jeder beliebigen Stelle eines Textes einbinden. Die Kommentare werden sichtbar, wenn man eine kleine Kennzeichnung anklickt.

Was wäre, wenn das Internet ausfiele?

Ein Zukunft-Szenario bei Zeit Wissen: Mit relativ wenigen Worten schildert Magazin-Autor Jens Uehlecke, was passiert, wenn das digitale Rückgrat unser Gesellschaft ausfällt. Beklemmend.

Twitter is Peaking

Steve Rubel beschreibt die Veränderungen bei Twitter im Übergang zum Mainstream (in den USA). Er empfiehlt neue Features zur besseren Organisation, damit der Dienst auch für die Twitterer der ersten Stunde relevant bleibt.

Blogs, Twitter und Links

Popkulturjunkie  Jens Schröder verdeutlicht mit konkreten Zahlen und Beispielen, wie Twitter-Links allmählich die Verlinkung von Blogs untereinander ablösen.

Historical Tweets

Hilarious! Und intelligent gemacht: Was berühmte Personen der Zeitgeschichte in entscheidenden Momenten getwittert hätten.

Linktipps zum Wochenstart

Ab jetzt gibt es hier eine neue Rubrik Linktipps zum Wochenstart. Darin werde ich jeweils auf Beiträge verlinken, die ich für über den Tag hinaus lesenswert und zukunftsweisend halte.

Topp-Tipp:

Das neue Verständnis von “gut informiert” sein: Lesen, was Freunde lesen

Matthias Schwenk schildert in seiner glänzenden Analyse bei Carta, wie radikal sich das Mediennutzungsverhalten mit den verschiedenen Generationen ändert. Verlage müssen den Spagat bewältigen, drei völlig verschiedene Zielgruppen zu bedienen: 1. Die Älteren, die ihre Informationen am liebsten auf bedrucktem Papier lesen, 2. die mittlere Generation, die zwar das Internet nutzt, aber nicht das Social Web und 3. die Millenials, die auf Nachrichten vor allem durch Empfehlungen aus ihren persönlichen Netzwerken stoßen. Viel Zustimmung und auch gute kritische Einwände in den Kommentaren.

Weitere Tipps:

Old Growth Media And The Future Of News

Tech-Autor Steven Johnson hat auf dem Interactive Web Kongress SXSW in Austin/Texas einen Vortrag darüber gehalten, dass Medien sich an die Stärken ihrer Vergangenheit erinnern müssen, um ihre Stärken in der Zukunft zu erkennen.

Newspapers and Thinking the Unthinkable

Sehr lang, aber absolut lesenswert: Medienvordenker Clay Shirky mit grundsätzlichen Überlegungen, warum das Bedürfnis nach gutem Journalismus nicht an Zeitungen gekoppelt ist.

Bad News for Newspapers

Die New York Times hat das US-Zeitungssterben in einer Landkarte mit vielen Hintergrundinfos graphisch dargestellt. Den dazugehörigen Beitrag gibt es hier.

Facebook setzt auf Echtzeit

Martin Weigert von netzwertig fragt sich, ob der neue Echtzeit-Feed von Facebook zu Lasten von Twitter gehen wird oder ob im Gegenteil viele der 200 Millionen Facebook-Nutzer dadurch erst recht auf den Geschmack von Echtzeit-Microblogging bei Twitter kommen werden.

Twitter-Erfahrung: ein kurzer Rückblick auf zwei Jahre

PR-Blogger Klaus Eck – einer der deutschen Twitter-Pioniere – beschreibt, wie sich seine Mediennutzung und berufliche Kommununikation durch Twitter verändert hat. Er abonniert kaum noch E-Mail-Newsletter und RSS-Feeds, weil ihn sein Netzwerk zuverlässig über Interessantes und Neues informiert.

Alles muss raus: Glaubwürdigkeits-Ausverkauf bei Pro Sieben

Peer Schader kritisiert im Fernsehblog der FAZ die abstruse Strategie von ProSieben, Nachrichtensprecher Michael Marx in einer Fake-News-Sondersendung für die Promotion der neuen Science-Fiction-Serie ”Fringe“ einzusetzen.

Lehrveranstaltung beim OVG Koblenz

Hans-Peter Kraus vom Igel-Blog war live dabei, als das OVG Koblenz ein Urteil der Vorinstanz aufhob: Es geht darum, ob ein selbstständiger Unternehmer für seinen PC Rundfunkgebühren zahlen muss. Ein anschaulicher Einblick, worüber Juristen eigentlich während einer solchen Verhandlung tatsächlich diskutieren.

Kübelweise Klischees im ARD-Brennpunkt über Winnenden

Und last, but not least, ein einziger Link auch zu Winnenden. Viel, sogar sehr viel Richtiges , wurde zum Amoklauf und die Rolle der Medien geschrieben. Aber am treffendsten fand ich dieses Blogposting von Robin Meyer-Lucht bei Carta.