Linktipps zum Wochenstart

Ab jetzt gibt es hier eine neue Rubrik Linktipps zum Wochenstart. Darin werde ich jeweils auf Beiträge verlinken, die ich für über den Tag hinaus lesenswert und zukunftsweisend halte.

Topp-Tipp:

Das neue Verständnis von “gut informiert” sein: Lesen, was Freunde lesen

Matthias Schwenk schildert in seiner glänzenden Analyse bei Carta, wie radikal sich das Mediennutzungsverhalten mit den verschiedenen Generationen ändert. Verlage müssen den Spagat bewältigen, drei völlig verschiedene Zielgruppen zu bedienen: 1. Die Älteren, die ihre Informationen am liebsten auf bedrucktem Papier lesen, 2. die mittlere Generation, die zwar das Internet nutzt, aber nicht das Social Web und 3. die Millenials, die auf Nachrichten vor allem durch Empfehlungen aus ihren persönlichen Netzwerken stoßen. Viel Zustimmung und auch gute kritische Einwände in den Kommentaren.

Weitere Tipps:

Old Growth Media And The Future Of News

Tech-Autor Steven Johnson hat auf dem Interactive Web Kongress SXSW in Austin/Texas einen Vortrag darüber gehalten, dass Medien sich an die Stärken ihrer Vergangenheit erinnern müssen, um ihre Stärken in der Zukunft zu erkennen.

Newspapers and Thinking the Unthinkable

Sehr lang, aber absolut lesenswert: Medienvordenker Clay Shirky mit grundsätzlichen Überlegungen, warum das Bedürfnis nach gutem Journalismus nicht an Zeitungen gekoppelt ist.

Bad News for Newspapers

Die New York Times hat das US-Zeitungssterben in einer Landkarte mit vielen Hintergrundinfos graphisch dargestellt. Den dazugehörigen Beitrag gibt es hier.

Facebook setzt auf Echtzeit

Martin Weigert von netzwertig fragt sich, ob der neue Echtzeit-Feed von Facebook zu Lasten von Twitter gehen wird oder ob im Gegenteil viele der 200 Millionen Facebook-Nutzer dadurch erst recht auf den Geschmack von Echtzeit-Microblogging bei Twitter kommen werden.

Twitter-Erfahrung: ein kurzer Rückblick auf zwei Jahre

PR-Blogger Klaus Eck – einer der deutschen Twitter-Pioniere – beschreibt, wie sich seine Mediennutzung und berufliche Kommununikation durch Twitter verändert hat. Er abonniert kaum noch E-Mail-Newsletter und RSS-Feeds, weil ihn sein Netzwerk zuverlässig über Interessantes und Neues informiert.

Alles muss raus: Glaubwürdigkeits-Ausverkauf bei Pro Sieben

Peer Schader kritisiert im Fernsehblog der FAZ die abstruse Strategie von ProSieben, Nachrichtensprecher Michael Marx in einer Fake-News-Sondersendung für die Promotion der neuen Science-Fiction-Serie ”Fringe“ einzusetzen.

Lehrveranstaltung beim OVG Koblenz

Hans-Peter Kraus vom Igel-Blog war live dabei, als das OVG Koblenz ein Urteil der Vorinstanz aufhob: Es geht darum, ob ein selbstständiger Unternehmer für seinen PC Rundfunkgebühren zahlen muss. Ein anschaulicher Einblick, worüber Juristen eigentlich während einer solchen Verhandlung tatsächlich diskutieren.

Kübelweise Klischees im ARD-Brennpunkt über Winnenden

Und last, but not least, ein einziger Link auch zu Winnenden. Viel, sogar sehr viel Richtiges , wurde zum Amoklauf und die Rolle der Medien geschrieben. Aber am treffendsten fand ich dieses Blogposting von Robin Meyer-Lucht bei Carta.

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