Stellungnahme von Max Foerster

Max Foerster hat mich inzwischen per Email kontaktiert mit der Bitte, zu diesem Blogeintrag folgende Stellungnahme von ihm zu veröffentlichen:

Ich möchte folgendes richtig stellen:
Ich habe bisher und auch in der Gegenwart keine Medien- oder Audioagentur geführt, geleitet oder gegründet. Das erweckt nämlich den Eindruck, dass ich Werbesports oder Hörfunk-Beiträge für gewerblich tätige Kunden erstelle und diese gegen Bezahlung Radiostationen anbiete. Ich biete lediglich meine Dienstleistungen in der Produktion von Medien an.
Ich betone ganz klar, dass zwischen mir und den Medienkooperationen meiner Kunden keine Verbindung besteht. Was ich anbiete, ist die Idee zu einem Werbespot oder Hörfunkbeitrag und ein Lösungsvorschlag zur Umsetzung. Ich vermittle an Radiostationen keine Produkte, welche im Programm oder im Werbeblock gesendet werden.
Was ich mit meinen Kunden bei den Aufträgen bespreche, ist meine Sache. Sie, Frau Langer, können aber sicher sein, dass ich durchaus so viel Anstand und Charakter habe, den Kunden mitzuteilen, dass der jeweilige Sender dazu verpflichtet ist, Werbung zu kennzeichnen, da das nicht meine Aufgabe ist. Das ist ja wohl auch im Sinne von FAIR RADIO, da sich die Initiative unter anderem ausdrücklich für die Kennzeichnung von Werbung und nicht gegen Werbung und PR-Beiträge generell stark macht.

Zur Tatsache, dass ich den betreffenden Text auf meinen Webseiten ergänzt habe:
Da Sie mich weder per Post oder E-Mail um eine Stellungnahme gebeten haben, war ich gezwungen meine Ausführungen deutlicher zu formulieren. Vielen Dank an dieser Stelle, dass Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben, dass das nötig ist. Um nicht für noch mehr Verwirrung zu sorgen und um der FAIR RADIO Initiative nicht weiter zu schaden, habe ich diese Änderungen vorgenommen. Was nichts an meinem Angebot geändert hat: Vereine, Organisationen und Unternehmen können mich bei der Realisierung ihrer Medienprojekte einbeziehen. Die Werbung buchen und platzieren müssen sie selbst. Es ist nicht verboten in diesem bereich freiberuflich tätig zu sein und es kollidiert in keinster Weise mit der Idee von FAIR RADIO.

Max Foerster weist nun auch auf seiner eigenen Homepage darauf hin, dass Radiosender verpflichtet sind, gewerbliche PR-Beiträge als Werbung zu kennzeichnen. Die Gründer der Initiative fair-radio.net setzen sich dafür ein, dass Radiosender keine vorgefertigten und kostenlos angebotenen PR-Beiträge senden sollen, die nicht als Werbung gekennzeichnet sind. Das ist ein richtiges und wichtiges Anliegen. Ob diese Kennzeichnung tatsächlich geschieht, darauf hat Fair-radio.net aber letztlich keinen Einfluss, die Initiative kann nur dafür plädieren.

Meine Meinung ist: Gerade weil die Kennzeichung von PR-Beiträgen als Werbung oft unterbleibt, hat sich Fair-radio.net ja gegründet. Um ihre Ziele wirklich konsequent vertreten zu können, dürften sich die Initiatioren nicht selbst an der Produktion von PR-Beiträgen beteiligen – in welcher Form oder Abstufung auch immer.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s