Global Media Forum: 10 Strategien für den Journalismus 2.0

GlobalMediaForumLogo( switch to the English version )Beim diesjährigen Global Media Forum der Deutschen Welle gibt es am Donnerstag, 4. Juni, als Special Event das Symposium “Re-Inventing Journalism? Journalistic Training in the Social Media Age”. Dort diskutiere ich auf dem Podium u.a. mit Kevin Anderson (Blog Editor des Guardian) und mit Marcus Bösch von der DW.


Beim Call for Papers habe ich auf englisch “10 Journalistic Strategies for Competing in the Web 2.0″ eingereicht, die ich hier auf Deutsch zur Diskussion stellen möchte. Ich freue mich über gute Anregungen für das Symposium in den Kommentaren!

10 Strategien für den Journalismus 2.0

1. Diskussion ermöglichen

Journalismus 1.0 druckt eine fertige Geschichte oder stellt sie ins Netz. Dann dürfen die Leser in einem abgetrennten Bereich – manchmal, aber nicht immer – kommentieren. Der Autor schaltet sich in der Regel nicht in die Diskussion ein, die Redaktion höchstens, um umpassende Kommentare zu löschen. Journalismus 2.0 ist anders: Ein Beitrag ist nicht in dem Moment fertig, wo er veröffentlicht wird. Autoren sind gefordert, mitzudiskutieren. Nutzerkommentare müssen ein gleichwertiger Teil der Veröffentlichung werden, wobei aus einem Zeitpunkt ein Prozess wird. Außerdem müssen die Kommentare raus aus den Ghettos und prominent neben den dazu gehörigen Beiträgen platziert werden.

Die kanadische Zeitung Toronto Globe & Mail entwickelt sich konsequent in diese Richtung. Communities Redakteur Matthew Ingram schreibt dazu in seinem Blog:

Over the next few weeks and months, we will be adding new community features as well, including forums and groups, which will allow you to have a focused discussion around a specific issue, rather than having to do that through comments on a particular news story. In some cases, we may close comments on a story but open a forum where readers can discuss a contentious issue in a more closely moderated environment.

I am also working hard to convince our writers of the benefits of responding to comments, and interacting with readers. I can assure you that we don’t see comments as simply a “ghetto that will drive page views.” I will say that one of the easiest ways to convince writers that your comments are worth responding to is to say something intelligent (it doesn’t necessarily have to be in agreement).

2. In der Link-Ökonomie müssen journalistische Plattformen öffentlicher Gesprächsstoff sein

Webplattformen von Medienhäusern dürfen sich nicht hinter Bezahlschranken verstecken. Sie müssen sich öffnen, um gefunden zu werden. In der Link-Ökonomie, wie sie der New Yorker Medienprofessor und Autor Jeff Jarvis (”Was würde Google tun?”) beschreibt, sind Medien-Websites um so wertvoller, um so mehr sie mit dem Rest der Onlinewelt vernetzt sind. Isoliert hinter Pay-Walls, hinter denen sie nicht gefunden, nicht verlinkt und nicht weiterempfohlen werden können, verlieren die Inhalte an Wert. Sie sind der öffentlichen Diskussion entzogen. Die New York Times hat das erkannt und hat die Bezahlschranke vor ihrem Angebot ”Times Select” 2007 wieder aufgehoben. Seitdem ist der Traffic auf der NYT-Website um 40 Prozent gestiegen und die erhöhten Werbeeinnahmen haben die Gebührenverluste mehr als wettgemacht.

Die Bedeutung von Links kann gar nicht überschätzt werden: Das Marktforschungsunternehmen Hitwise hat für Großbritannien analysiert, dass zehn Prozent aller Links von Twitter auf Zeitungswebseiten führen. Da Nutzerzahlen von Twitter in Europa noch gering sind, ist das erst 0,3 Prozent des Gesamttraffics. Links von Facebook auf Verlagsseiten machen in GB aber schon 3,3 Prozent des Traffics aus – doppelt soviel wie von Google. (Mehr dazu bei Techfieber).

timeswidget

3. APIs: Journalismus muss dort sein, wo die Nutzer sind

Der Guardian, die New York Times, National Public Radio (USA) und die BBC ermöglichen ihren Nutzern, Inhalte ”mitzunehmen” und auf ihren eigenen Webseiten (oder wo auch immer sie wollen) einzubetten, z.B. in Form von Widgets. Die NYT hat im Februar 2009 eine offene Schnittstelle alias API (Application Programming Interface) angekündigt, mit der alle seit 1981 verfügbaren Beitraäge – über 2,8 Millionen (!) – im Web transportabel sind. Und zwar in Gänze, nicht nur als kurze Zitatschnipsel. Die Schnittstelle enthält 28 verschiedene Suchfelder und aktualisiert stündlich frischen Content. Nutzer können so zum Beispiel ihre Facebook-Website oder ihren Blog zum NYT-Newsticker machen.

Für ReadWriteWeb ist das ein entscheidender Schritt:

This is a big deal. A strong press organ with open data is to the rest of the web what basic newspaper delivery was to otherwise remote communities in another period of history. It’s a transformation moment towards interconnectedness and away from isolation. A quality API could throw the doors wide open to a future where “newspapers” are important again.

What does that mean? It means that sites around the web will be able to add dynamic links to New York Times articles, or excerpts from those articles, to pages on their own sites. The ability to enrich other content with high quality Times supplementary content is a powerful prospect.

4. Journalistische Plattformen sollten multimediale Erzählformen und die Kreativität der Nutzer fördern

GuardianDer Guardian hat die gesamten verfügbaren Daten zum Spesenskandal der britischen Unterhaus-Abgeordneten (Wer hat welche Steuernachlässe in Anspruch genommen? Wer hat sie zurückgezahlt? Wer nicht?) in Tabellenform aufbereitet. Das Erstaunliche daran ist nicht so sehr die ausgezeichnete interaktive Darstellungsform, sondern vielmehr die Offenheit und der kollaborative Charakter des Projekts, der sich in dieser Frage an die Nutzer ausdrückt:

  • Can you do something with this data? Please post us your visualisations and mash-ups below or mail us at datastore@guardian.co.uk

5. Tue, was Du am besten kannst, und verlinke zum Rest

Jahrelang ist Online-Journalisten beigebracht worden, bloß nicht nach draußen zur Konkurrenz zu verlinken. Sie sollten umdenken. Laut Jeff Jarvis gebiert die “Kultur des Verlinkens” nicht weniger als eine “neue Nachrichtenarchitektur”:

This leads to a new Golden Rule of Links in journalism — link unto others’ good stuff as you would have them link unto your good stuff. This emerges from blogging etiquette but is exactly contrary to the old, competitive ways of news organizations: wasting now-precious resources matching competitors’ stories so you could say you’d done it yourself. That must change.

Journalistische Webseiten sollten sich nach Jarvis’s Leitsatz “Do what you do best and link to the rest” auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und diese Kompetenzen auch bei den Wettbewerbern anerkennen. Nutzern, denen Mehrwert in Form von guten Links geboten wird, kehren um so lieber zurück.

Blogs mit ihrer liberalen Verlinkungskultur und dem bereitwilligen Anerkennen anderer guter Blogs in der Blogroll können hier als Vorbilder dienen. Doch auch manche Medien erkennen inzwischen, dass ”Link-Karma” in beide Richtungen wirkt.

Beispiele:

  • ProPublica, eine unabhängige nicht-kommerzielle Redaktion, die seit Juni 2008 Themen des Gemeinwohls investigativ propublicarecherchiert, linkt in ihrer Rubrik ”Breaking on the Web” nach draußen. ProPublica wird von Paul Steiger, (ex Wall Street Journal und Stephen Engelberg (ex The Oregonian und New York Times) geleitet.
  • Die Washington Post linkt ebenfalls freizügig nach draußen, z.B. in ihren Rubriken “Required Reading” und ”Staff Picks”.

6. Multimedial denken

Im Jahr 2009 muss eine Journalistenaus- und weiterbildung zwingend medienübergreifend geschehen. Ausbildungsstätten wie die Axel Springer Akademie gehen hier beispielhaft voran. Doch davon profitieren nur die wenigsten Journalisten. Vor allem Freie müssen sich mittlerweile auch mit 40 oder 50 Jahren in Eigenregie für sie eventuell ganz neue Kenntnisse und Fähigkeiten aneignen, um nicht in einigen Jahren von Aufträgen ausgeschlossen zu bleiben. Printjournalisten müssen lernen, Verlinkungen mit zu denken, Radiojournalisten müssen auch Bilder liefern können und Fotografen müssen auch mit der Videokamera umgehen können.

nytWirklich attraktiver und preiswürdiger Webcontent zeichnet sich oft dadurch aus, dass hier ein Verlag die Printgrenzen überwunden und multimediale Darstellung nicht bloß als zusätzliches schmückendes Beiwerk benutzt, sondern in Qualität investiert.

In diesem Zusammenhang noch einmal drei beispielhaft erstklassige US-Projekte:

7. Die Weisheit der Masse nutzen

Medien und Bildungseinrichtungen sollten nicht nur professionelle Journalisten im Umgang mit Social Media Tools von Blogs bis Twitter schulen, sondern auch Social Media Nutzer, welche diese Techniken schon wie im Schlaf beherrschen, und Interesse an eine Kooperation haben, im Umgang mit journalistischen Gepflogenheiten von A wie Archiv bis Z wie Zitieren. Profi- und Amateur- oder Bürgerjournalisten müssen sich beim ”Crowdsourcing” (die Weisheit der Masse anzapfen) nicht als Konkurrenten begreifen, sondern können konstruktiv zusammenarbeiten. Journalisten haben in dieser Konstellation vor allem die Aufgabe, Dialoge zu moderieren und Recherchen zu begleiten.

Kollaborativer Journalismus per Crowdsourcing hat ein riesiges, bisher noch weitgehend ungenutztes Potenzial. Laut eMarketer haben allein in den USA mehr als 82 Millionen Menschen eigene Inhalte ins Netz gestellt, davon 21 Millionen auf Blogs – und sind somit im weitesten Sinne als Medienschaffende zu bezeichnen. Bis 2013 soll ihre Zahl auf 115 Millionen anwachsen.

Beispiele für die Nutzung von Crowdsourcing:

  • Help Me Investigate (im privaten Beta-Stadium) ist eine britische Plattform für investigatives Crowdsourcing. Die Rechercheanstösse kommen von Nutzern, die über die Plattform Gleichgesinnte für eine Recherche finden können, z.B: “Wieviel Geld verdient mein Krankenhaus mit Parkgebühren?” Die Mittel stammen teilweise aus dem digitalen Innovationsprojekt 4ip des Privatsenders Channel 4. Weitere Infos beim Online Journalism Blog
  • Chicago Now (frühes Beta-Stadium) aggregiert Recherchen und Stories von Journalisten, Bloggern und engagierten Bürgern und vergleicht sich selbst in einem Promotion-Video mit einer ”Mischung aus Huffington Post und Facebook für Chicago. Dahinter steckt die Chicago Tribune.
  • Buzzriders.com ist ein lokales Nachrichtenprojekt des Bloggers Robert Basic (ehemals Basic Thinking). Basic nennt das Projekt “eine Mischung aus Twitter, Blogs, Craigslist und Social Networks”, bei dem die Nutzer ebenso das Sagen haben sollen wie professionelle Jounrnalisten. Momentan befindet sich der Initiator auf Einführungstour, um das Projekt interessierten Gemeinden und lokale Gruppierungen vorzustellen. Nähere Infos im Interview mit Yeebase.
  • MyHeimat.de Ein kollaboratives lokal Nachrichtenprojekt, das vor allem in kleineren Städten aktiv ist. Manchmal etwas PR-lastig. Partnerpubikationen sind unter anderem die Augsburger Allgemeine, Hannoversche Allgemeine, Neue Presse und die Oberhessische Presse.

8. Hyperlokal denken

Crowdsourcing bietet die Chance, Journalismus auf kleinste lokale Einheiten herunterzubrechen und somit über das zu berichten, was die Nutzer in ihren Stadtvierteln oder Dörfern interessiert.

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Beispiele:

  • Are you being gouged? Der Yorker Radiosender WNYC (public radio) rief im Oktober 2007 in einem von mehreren interaktiven ”crowdsourcing experiments” seine Hörer dazu auf, den Preis für eine Tüte Milch, ein Sixpack Bier und einen Salat in ihrem Laden um die Ecke zu ermitteln und kam so innerhalb von 24 Stunden auf 800 Einträge für eine interaktive Preisübersicht als Karte – ein Rechercheaufwand, den die Handvoll Journalisten des Senders niemals hätten leisten können, 800 interessierte Bürger aber ohne weiteres.
  • Everyblock – ein Projekt finanziert von der Knight Foundation
  • Placeblogger – eine lokale Blog-Aggregations-Site.
  • Redaktion im Internetcafé – ein tschechisches Projekt auf lokaler Ebene, bei dem jeweils eine Redaktion im Hinterzimmer von Internetcafés arbeitet, was den freien Austausch zwischen Journalisten und Bürger ermöglicht. Das Projekt wir von der Inverstmentgruppe PPF finanziert. Details in der NYT.

9. Spendenfinanzierten Journalismus ermöglichen

SpotusWer bezahlt, sucht auch die Themen aus. Bei Spot.Us , einem Projekt des erst 27 Jahre alten Journalisten David Cohn in San Francisco, bestimmen die Nutzer mit ihren Spenden, für welche Themen und Recherchen sie bereit sind zu zahlen. Erst wenn eine Recherche finanziert ist, ziehen die Reporter los. Wenn klassische Medien die Geschichten anschließend kaufen, bekommen die Finanziers ihr Geld zurück. Cohns Projekt wird derzeit durch ein Stipendium der Knight Foundation finanziert. 23 Geschichten wurden in den ersten sechs Monaten finanziert. Cohn arbeitet eng mit der New Yorker Medienprofessor Jay Rosen und dessen NewAssignment.Net für kollaborativen Journalismus von Profis und Bürgern zusammen. Videointerview Cohn beim DW-Ausbildungblog lab.

10. Neue Technologien umarmen

Jede Tage werden neue Tools und Techniken erfunden, die den Journalismus 2.0 erleichtern oder überhaupt erst ermöglichen. Gerade deutsche Journalisten nutzen sie aber oft nur zögerlich und mit großer Zeitverzögerung.

Beispiele:

  • Online-Recherchen gemeinsam betreiben mit Wikis und netzbasierten Lesezeichen (delicio.us, MisterWong und Co.)
  • Mobile Reporting: Mit dem Handy Videos vor für Live-Berichte direkt auf die Website streamen
  • Video-Interviews mit einfachsten Mitteln in guter Webqualität (Flip-Kamera). Bild verkauft sogar gebrandete Flip-Kameras an seine Leserreporter – inklusive vorinstallierter Upload-Funktion zu Bild.de
  • Google Wave kann neue Maßstäbe beim kollaborativen Arbeiten an journalistischen Projekten setzen. Zum Beispiel könnenGooglewave mehrere Autoren gleichzeitig an Texten und Notizen schreiben. Die ersten Rezensionen habe ich meinen Linktipps zum Wochenstart verlinkt.
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42 Antworten zu “Global Media Forum: 10 Strategien für den Journalismus 2.0

  1. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. :-)

  2. Eine gute Liste. Ich fürchte auf dem Panel gibt es keine größeren Differenzen ;-) Hier noch der kleine Trailer der vor der Veranstaltung läuft –> http://vimeo.com/4951214

  3. Grundsätzlich ist die Liste sehr gut zusammengestellt. Offen bleibt aber, wie das Ganze künftig finanziert werden kann. Denn mit Werbung und Spenden allein wird es vermutlich nicht gehen…

  4. @Dirk
    Darf ein paar “Ja” für schlechte Tage aufheben? :-)
    @Marcus
    Ein sehr schön gemachtes Video. Ich habe es noch oben eingebettet.
    @Matthias
    Da hast Du sicher Recht. Ich habe diesen Aspekt hier aber bewusst weggelassen, denn es es ist die mein Blog bearbeitete Version eines Thesenpapiers für ein journalistisches Ausbildungssymposium. Ich glaube, dass morgen die Frage nach dem ”welche Art von Journalismus?” mehr im Vordergrund steht als das ”Wie finanzieren?” Es werden wohl auch viel mehr Journalisten als Medienmanager da sein, denen man diese Frage stellen müsste.

  5. Die Strategien sind trefflich formuliert. d’accord!

    Ergänzung: Qualifizierte Angebote benötigen qualifizierte Nutzer und umgekehrt. Die Strategien sind eher für eine “bildungsnahe” Internet-Gruppe anwendbar. Aber was macht der Rest? Und was die “Empfänger” der DW-Online angeht, muss für einige Länder erst einmal “freier” Internetzugang bestehen.

  6. @Ulrike: danke für den Stoff. Scheint, der deutsche Journalismus steckt in einem wirklichen Dilemma:

    Er MUSS sich für Social Media öffnen, um in Zukunft hochwertige Ergebnisse liefern zu können.

    Gleichzeitig hindert ihn ein ziemlich verqueres Verständnis von “Qualitätsjournalismus” daran, eben dies zu erkennen.

    Mein Literaturtipp dazu: Die aktuelle Auslassung in der ZEIt zum Thema Twitter…

  7. Pingback: 10 Strategien für den Journalismus 2.0 « Notizen

  8. Liebe Ulrike,

    sehr gute Liste. Der Einwand von Matthias ist wohl richtig. Wir haben jetzt Techniken, die du ja auch beschreibst, mit deren Hilfe journalistische Angebote besser skalieren – das Finanzierungsdilemma löst man so aber nur bedingt.

    Die brutale Wahrheit ist wohl auch, dass Finanzierung das neue Bottleneck ist.

    lg, robin

  9. “Ein Beitrag ist nicht in dem Moment fertig, wo er veröffentlicht wird. Autoren sind gefordert, mitzudiskutieren. Nutzerkommentare müssen ein gleichwertiger Teil der Veröffentlichung werden, wobei aus einem Zeitpunkt ein Prozess wird.”

    Das machen wir sogar .. auch wenn es wirklich enorm Zeit-intensiv ist. Nur geht es dann um Meinungsbildung – und nicht um Berichterstattung. Oder mit Ideen umzugehen. Ich weiß wirklich nicht, warum ich mit einem Journalisten über einen Bericht diskutieren soll, der lediglich Fakten beschreibt. Höchstens wenn er sich nicht an die Standards gehalten hat. Ich diskutiere ja auch nicht mit dem Tagesschau Sprecher über Opel … . Und warum soll ein Journalist in solchen Fällen mit mir diskutieren, wenn er lediglich seinen Informationspflichten nachgekommen ist?

    Man sollte die Kernkompetenz des Journalismus nicht vernachlässigen, finde ich.

  10. @f.luebberding
    Zu Berichten oder gar Kurzmeldungen, in denen es nur um Fakten geht, besteht sicher weniger Diskussionsbedarf. Es geht vor allem um die großen Meinungsbeiträge – Leitartikel und Essays. In den letzten Wochen haben beispielsweise internetkritische Beiträge bei Zeit Online teilweise über 100 Kommentare generiert, ohne dass sich der jeweilige Autor auch nur einmal in die Diskussion eingeschaltet hätte. Und es wurde wirklich gute Argumente von Nutzern vorgebracht. Mir macht es wirklich keinen Spaß mehr, auf solchen Websites überhaupt noch zu kommentieren. Man fühlt sich mit seiner Meinung nicht ernstgenommen, mag sie noch so fundiert sein. Das sollte sich ändern.

  11. Pingback: Social Media-Radar 04/06/09 | ethority weblog

  12. Langer

    Das stimmt sicherlich. Nur zwei Fragen: Wie groß wird in Zukunft der Anteil der großen Meinungsbeiträge und Essays an der journalistischen Arbeit sein? Wir müsssen im Web 2.0 vor allem die Finanzierung der “normalen” Berichterstattung sicherstellen. Erst auf dieser Grundlage kann schließlich Meinungsbildung passieren. Und hier gibt es aus den bekannten Gründen ja schon heute genügend Probleme: Einfluß der PR, Zeitdruck, fehlende Recherche.

    Außerdem macht es für den Leser wirklich keinen Spass, wenn er von einem Autor keine Antwort bekommt. Gut nachvollziehbar. Ich habe bisweilen ein schlechtes Gewissen, wenn ich auf wirklich gute Beiträge nicht antworte. Aber in einem blog ist das Hobby . Nur ich frage mich wie das im Alltag einer Redaktion umsetzbar sein soll, wenn mit der Debatte über ein Thema Personalressourcen gebunden werden. Wenn man also den Anspruch auf Interaktivität formuliert, muss der eine reale Chance auf Umsetzung haben. Darauf wollte ich hinweisen.

    Was allerdings richtig ist: Manche behandeln ihre Kommentatoren wohl immer noch wie früher manche Leserbriefschreiber – als nörgelnde Querulanten.

    Diese Arroganz kann man sich aber nicht mehr leisten.

    Ansonsten viel Spaß heute. Bin auf den Bericht gespannt.

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  16. Deinen zehn Thesen ist in der Tat außer dem finanziellen Aspekt wenig hinzuzufügen, liebe Ulrike. Ich habe im Grunde dasselbe gedacht, was Herr Lübberding schon über das Kommentieren äußerte. Allein personell ist es kaum möglich, konsequent interaktiv zu sein. Selbst wenn man eine eigene Position für die Social-Media-Aspekte schafft, wie jüngst die New York Times, kann man der Masse nicht Herr werden.

    Ich habe aber durchaus Verständnis für Redakteure, die sich dem Kommentieren weitestgehend verschließen. Denn wir alle wissen doch, wie schnell man sich im Interaktiven verlaufen und die “eigentliche” Arbeit aus dem Blick verlieren kann. Ich bin auch der Meinung, dass es im “Journalismus 2.0″ ein neues Selbstverständnis braucht, aber die Recherche, das Schreiben, der Journalismus an sich, sollte darunter nicht leiden.

  17. Michael Peter Steffen

    @Ulrike Langer, @Florian Semle:
    Prima Thesenpapier und recht gute Debatte, Kompliment und lg!
    Bezeichnend für den Januskopf des “Qualitätsjournalismus” ist zum Beispiel das teils unsäglich eitle SZ-Magazin zur Zukunft der Zeitung, dem Stefan Niggemeier dann in der FAZ profesionell Kontra gab: http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E6A454527E2D7424284F5A51A68157376~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed;cf95D1AA0E=9968C2A80!YTU2NDk4MzpzZWN1cmVoZGF1dGg6Kiz0IarudlQWQm+vftZo7g==

    In meinem Job als Kommunikationsmanager bekomme ich den Trift schon mit: immer weniger Zeit der Qualitätsjournalisten, die Fakten zu erfragen oder zu prüfen, verbunden mit immer größerer Not, in der Nachrichtenflut eine schmissige headline aufs Wasser zu klatschen, um irgendwie wahrgenommen zu werden. Mittelfristig geht auch die PR vornehmlich online, um darzustellen, zu diskutieren und Themen oder Infobedarf zu erkunden.

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  20. @Carolin
    Ich glaube, dass das Verständnis, was die ”eigentliche” Arbeit von Journalisten ist, sich ändern wird. Diskussionen moderieren wird immer wichtiger werden. Beim Bloggen ist es ja jetzt schon so – wenn eine gute Diskussion in Gang kommt, so wie hier jetzt, dann lehne ich mich doch nicht zurück und sage: “Nun macht mal schön, meine Arbeit ist getan.”

    @Michael
    Eine schöne Überraschung, Dich hier zu lesen. Mit dem Niveau des SZ-Magazin-Sonderhefts hast Du recht. Ich habe die Debatte vor einigen Wochen auch verfolgt und auch hier verlinkt:
    http://medialdigital.wordpress.com/2009/05/10/linktipps-zum-wochenstart-9/

  21. @Ulrike
    Das mag sein, und ich bin ja im Grunde auch Befürworterin des Journalismus 2.0, wie du ihn beschreibst. Vielleicht bin ich ein sehr merkwürdiges Exemplar der Spezies Digitale Native, denn auf der anderen Seite möchte ich die Strukturen, die ich gelernt habe (und noch lerne), nicht so einfach aufgeben. Und dazu gehört eben auch, dass ich ein bisschen Angst davor habe, was all die (berechtigten) Paradigmenwechsel mit “meinem” Beruf machen.

  22. @Carolin
    Du bist immerhin Digital Native und hast mit der “Gnade der späten Geburt” einen unschätzbaren Vorteil, schneller als viele Ältere neue Techniken intuitiv zu begreifen. Der Shift zum Journalismus 2.0 ist aber mit Sicherheit nicht der letzte Paradigmenwechsel, den Du in Deiner journalistischen Laufbahn noch erleben wirst. Unsere Kenntnisse und Fähigkeiten des Jahres 2009 werden schon 2019 wieder komplett veraltet sein – da bin ich mir ziemlich sicher. Lebenslanges Lernen – das ist doch das, was wir anderen Berufsgruppen auch immer so gerne predigen. Ich halte es mit Jeff Jarvis ( immerhin schon 54), der ja auf der next09 erzählt hat, was er seinen jüngeren Professorenkollegen sagt, wenn sie stöhnen, weil sie den Umgang mit neuen Gadgets und Applikationen lernen sollen: ”If I can do it, you can do it.”

  23. @Ulrike
    Absolut, lebenslanges Lernen – so sehr die Begrifflichkeit auch nach Platitüde klingt – habe ich quasi mit unterschrieben, als ich mich entschied, Journalistin zu werden. Wollte ja im Grunde nur ausdrücken, dass ich durchaus Verständnis habe für diejenigen, die sich in dieser “neuen Welt” nicht so gut einfinden.

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  27. Danke, Ulrike Langer. Das macht Spass zu lesen. Das ist richtig gut.

    Bei Roberts Konstrukt bin ich ganz anderer Meinung. Was er derzeit vorstellt hat er nicht erfunden, sondern fremd kopiert und zusammengestoppelt. Das buzzrider Teil gibt es so doch schon.
    Schaut euch mal Jenapolis.de an, Denkt euch dazu noch eine Jenapolis Twitterwall mit den georeferenzierten Twits aus dem Jenaer Umkreis – so wie es z.B. beim regioblog für die Region um Darmstadt am laufen habe. Das Konzept hinter Buzzrider ist schlicht nicht neu.

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  29. @Peter Löwenstein

    Danke für das Lob und den Link zu Jenapolis. Das passt sehr gut. Roberts Projekt ist sicherlich nicht das neu erfundene Rad. Neu ist aber, dass er Buzzrider nicht nur für eine Stadt oder Region, sondern als großes Projekt bundesweit aufziehen will. Und darauf bin ich wirklich gespannt.

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  31. Hallo,
    ich finde die Thesen auch absolut super und treffend. Abgesehen von dem Finanzierungsproblem bin ich aber über Punkt 1 gestolpert: In der Theorie liest sich Interaktivität ja sehr schön, in der Praxis sehe ich da einige Probleme, nämlich vor allem, wie bereits angesprochen, die Qualität der Kommentare. Neben reinen Pöbeleien habe ich es nicht selten erlebt, dass Kommentare statt konstruktiver Kritik vor allem die Qualifikation des Journalisten in Frage stellen und sollen – etwa hier – http://www.berufebilder.de/lesetipps/specials/perfektionisten-auf-den-richtigen-draht-zum-chef-kommt-es-an. Die Devise meiner stern.de-Redakteurin dazu: Augen zu und durch (was man bei den Kommentaren da auch durchaus verstehen kann). Transparenz und konstruktives Zusammenarbeiten mit dem Leser ist eine schöne Sache, aber manchen Usern bietet man damit nur Futter, die eigenen Kompetenzen in Frage zu stellen. Der Ressortleiter einer Regionalzeitung erzählte mir kürzlich, dass sie bei Themen wie Rechtsradikalismus und Hartz IV grundsätzlich die Kommentarfunktion abstellen, weil es immer ausartet.
    Ich sehe daneben gelegentlich noch das Problem der fehlenden Qualifikation, die, selbst wenn die Kommentare vom Ton her in Ordnung sind, eine konstruktive Diskussion gar nicht erst aufkommen lassen.
    Und schließlich ein Problem, das vielleicht vor allem Businessblogs haben: Gerne wird die Kommentarfunktion zu Eigewerbezwecken genutzt, etwa hier: http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/versicherung/tarifdschungel-worauf-sie-bei-der-wahl-einer-zahn-zusatzversicherung-achten-sollten, was ja auch gestattet sei, wenn der Inhalt sonst sinnvoll ist. Aber eine richtige Diskussion so wie hier kommt dann natürlich auch nicht in Fahrt.
    Ich wollte aber gar nicht Interaktivität in Frage stellen, die ich an sich für gut und wichtig halte, sondern nur einfach nur die Problematik etwas vertiefen – so ganz einfach ist es leider auch nicht.
    Übrigens finde ich das Konzept Interaktivität so gelungen, dass ich in meinem Blog gerade noch einen Schritt weiter gegangen und Usern die Registrierung als Autor ermöglicht habe – um nämlich gemeinsam ein Berufe-Wiki zu erstellen, in dem man dann Berufstipps- und Möglichkeiten, nach Studienfächern sortiert, zusammentragen und wiederfinden kann.
    http://www.berufebilder.de/berufe-wiki/idee
    Bin mal gespannt, was bei diesem Experiment herauskommt. Allerdings gabe es schon drei Anmeldungen – von russischen Site-Betreibern, die vermutlich anderes im Sinn haben… :-)
    Mein Fazit: Interaktivität ist eine feine Sache, aber es geht nicht von selbst und man muss es auch ein wenig kontrollieren.

  32. Pingback: nothing blog from outer space : Pulsmessen: “Medienarbeit 2009″

  33. so geht es in jedem Fall nicht…”niiu”…der Versuch einer personalisierten Tageszeitung auf Printbasis:

    http://journalismus.suite101.de/article.cfm/niiu_die_individualisierte_tageszeitung

  34. @Simone Janson.
    Danke für Ihr ausführliches Feedback. Sie sprechen ein echtes Problem an: Mit Trollen, die ja v.a. in Foren Ihr Unwesen treiben, müssen sich auch Zeitungsportale auseinandersetzen, am besten durch Moderation. Meine Erfahrung ist: Je mehr Kommentatoren merken, dass Ihre Meinung ernstgenommen und wertgeschätzt wird, und sie nicht einfach nur in ein möglichst verstecktes Kommentarghetto zusammengepfercht werden, wo sich keiner von der Redaktion bzw. dem Portal jemals blicken lässt, desto mehr steigt auch die Qualität der Kommentare. Es gibt viele gute Blogs mit einer sehr gepflegten und intelligenten Kommentarkultur. Das sind die Kommentare eine echte Bereicherung. Kommt natürlich auch auf die Inhalte an – jeder bekommt die Leser, die er verdient. Ich glaube nicht, dass Bild.de jemals auf ein intelligentes Kommentarlevel kommt. Auch bei Welt.de herrscht ein grauenhaft niedriges Diskussionsniveau. Aber da mischt sich auch nie ein Redakteur ein, also selbst schuld.
    Zu Ihrem ersten Link: Hammerhart, der Typ, der Sie da so frontal angreift. Aber Sie haben hja sehr gut pariert. Das gehört halt auch dazu. Journalisten müssen künftig Debatten führen können und ihre Positionen verteidigen lernen. Und natürlich auch zugestehen, wenn jmd. anders sie von einer anderen Meinung überzeugt hat.

    @Benny
    Ich bin auch skeptisch, was niiu betrifft. Bezeichnenderweise wird der Start immer weiter nach hinten verschoben…

  35. Simone Janson

    “Neben reinen Pöbeleien habe ich es nicht selten erlebt, dass Kommentare statt konstruktiver Kritik vor allem die Qualifikation des Journalisten in Frage stellen.”

    Ist das nicht erlaubt, die Qualifikation von Journalisten in Frage zu stellen? Man muss sich halt nicht jeden Schuh anziehen, der einem angeboten wird, aber sollte auch nicht mit solchen Begriffen wie “konstruktive Kritik” arbeiten. Wer entscheidet denn darüber, was konstruktiv ist oder nicht? Jeder Leser sollte gewisse Regeln des Anstandes einhalten. Keine Frage. Nur die Anerkennung der eigenen Kompetenz muss man sich halt erarbeiten. Das funktioniert nur durch Argumente. Und ganz ernsthaft: Kritik muss keineswegs konstruktiv sein. Mit solchen Forderungen sollten wir gerade als Journalisten nicht anfangen – oder wir produzieren selber nur noch Artikel, die zwar “konstruktiv, aber leider auch nichtssagend sind.

    Gruss f. luebberding

  36. @Ulrike Langer: Danke für den Tipp mit dem moderieren. Ich bin gerade fleißig dabei :-)
    @f. luebberding: Natürlich ist es erlaubt, die Qualifikation von Journalisten in Frage zu stellen und natürlich sollte dieser darauf entsprechend reagieren. Was haben Sie gegen den Begriff konstruktive Kritik? Für mich ist das einfach Kritik, die auch Verbesserungs- oder Diskussionspotential enthält. Die Aussage “Das ist ja alles Mist hier”, gerne auch von Anonym geäußert, so dass man nicht mal genauer nachfragen kann, bietet das m.E. nicht. Der oben verlinkte Kommentar wurde, wenn auch harsch, mit genügend Argumenten versehen, so dass man darauf vernünftig antworten kann, auch wenn dann leider keine weitere Diskussion zu Stande kam (übrigens auch ein Kennzeichen so mancher Kommentatoren, dass sie an einem Dialog gar nicht interessiert zu sein scheinen…)
    Ansonsten stimme ich Ihnen voll zu.
    Simone Janson

  37. Janson

    Was ich gegen den Begriff habe? Das hier:

    http://www.textlog.de/tucholsky-wir-negativen.html

    Kritik ist nicht daran gebunden, dass es Verbesserungspotential gibt. Heute morgen hat mein Co Blogger Strobl im Feuilleton der FAZ einen interessanten Aufmacher zu Steinmeier. Er ist absolut nicht konstruktiv, aber mit scharfen Begründungen. Warum soll Strobl auch konstruktiv sein und Verbesserungsvorschläge übermitteln? Ist das sein Job? Wenn aber konstruktive Kritik für Journalisten (Strobl ist zwar keiner. Aber das ist hier irrelevant) kein relevantes Kriterium sein kann, werde ich das kaum von Kommentatoren verlangen können. Im übrigen ist dieses Bemühen im “Konstruktivität” in Deutschland eine alte Leitartiklerseuche gewesen, um eine Kritik zu vermeiden, die wirklich weh tut, aber gleichzeitig den Kritiker selbst angreifbar macht. Allein deshalb sträuben sich schon bei mir die Nackenhaare. Strobl setzt sich dagegenjetzt der Kritik aus … . Der Satz “Alles Mist” ist übrigens wegen fehlender Argumente keine Kritik, sondern eine Bewertung ohne inhaltliche Konkretisierung.

    Es geht mir also um den Begriff namens “Konstruktive Kritik”. Seine Konnotationen machen ihn vollkommen unbrauchbar – und man sollte ihn nicht verwenden.

  38. Interessante Betrachtungsweise. Da haben wir bei dem Begriff einfach unterschiedliche Konnotationen, meinen aber das selbe: Wenn der Artikel Ihres Kollegen scharfe Begründungen, also gute Argumente, enthält ist er für mich durchaus konstruktiv, weil er zum Nachdenken anregt. Das hatte ich ja bereits ausgeführt.
    Schönes WE noch. S. Janson

  39. Ein zeitgemäßer Journalismus, dessen wichtigste VERHALTENSREGELN unter dem Terminus STRATEGIEN aufgelistet werden, ist MIR suspekt – jedenfalls zu berechnend, womöglich zu militant! Dringende Empfehlung: Terminus STRATEGIEN raus, anderen BEGRIFF rein.

    “Strategie: genauer Plan des eigenen Vorgehens, der dazu dient, ein militärisches, politisches, psychologisches o.ä. Ziel zu erreichen, u. in dem man diejenigen Faktoren, die in die eigene Aktion hineinspielen könnten, von vornherein einzukalkulieren versucht. ” DUDEN, Das Fremdwörterbuch.

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